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Viperidae

Viperidae (Vipern)

 

4 Unterfamilien mit 30 Gattungen und 228 Arten 

 

Die meisten Vipern sind kurz und stämmig, mit breitem, dreieckigem Kopf. Die meisten haben gekielte Schuppen. aber es gibt in jedem Fall Ausnahmen. Die Familie gilt als höchstentwickelte Gruppe der Schlangen, mit vielen Eigenschaften die man in anderen Familien nicht findet. Dazu gehören die langen, beweglichen Giftzähne, mit denen sie ihre Beute vergiften, und, in der Gruppe der Grubenottern, ein Paar Grubenorgane im Gesicht, die empfindlicher reagieren als die der Pythons, woraus man schließt. dass sie sich gesondert herausgebildet haben

Vipern findet man in vielen Teilen der Welt, sie fehlen aber in Australien und Madagaskar. Sie weisen verschiedene Anpassungen an das Leben in kälteren Regionen auf, und die am weitesten nördlich vorkommenden Schlangen (Vipera berus) gehören ebenso zu dieser Familie wie die am weitesten südlich lebenden (Bothrops ammodytoides); auch die am höchsten vorkommende Schlange (Gloydius himalayanus), die im Himalaya bis in Höhen von etwa 4000 m lebt, gehört dazu.

Es gibt 4 Unterfamilien, die sich alle deutlich voneinander unterscheiden.

 

Unterfamilie: Azemiopinae (Fea Vipern)

1 Gattung mit 1 Art

Eine einzige Art, Azmiops feae, wird als die primitivste Viper angesehen und dieser Familie zugeordnet. Sie ist auf dunkelgrauem oder schwarzem Grund orange gebändert und hat einen gelben oder hellbraunen Kopf mit großen, plattenartigen Schuppen, aber keine Grubenorgane. Ihre Biologie ist praktisch unbekannt, ihr Gift gilt aber als schwach. Sie ist eine der seltensten Vipern und lebt in gemäßigten Temperaturen im Bergland des nördlichen Myanmar und Südchinas.

 

Gattung: Azemiops (Fea Vipern)

 

 

Größe: Mittelgroß, bis knapp 1 m
Verbreitung: Nördliches Myanmar, China
Lebensraum Kühle Berglebensräume bis 2000 m Höhe
Nahrung: Kleinsäuger
Fortpflanzung: Unbekannt

 

Arten:

 

 

 
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Azemiops feae Fea Vipern  

 

 

Unterfamilie: Causinae (Krötenvipern)

1 Gattung mit 6 Arten

Schlanke, kleine Vipern des südlichen Afrika, die große, plattenförrnige Schuppen auf dem Kopf tragen und daher mehr wie Colubriden aussehen. Sie sind meist düster braun gefärbt mit Sätteln und Flecken ' nur Causus resimus, die Grüne Nachtotter, ist, wie ihr Name sagt, leuchtend gefärbt. Nahrunsgökologisch sind sie alle hoch spezialisiert und ernähren sich fast ausschließlich von Kröten. Alle Arten leben am Boden.

Gattung: Causus (Krötenvipern)

 

 

Größe: Klein, 60 - 70 cm
Verbreitung: Afrika

Lebensraum:

Mannigfaltig
Nahrung: Amphibien und Kröten
Fortpflanzung: Eier legend

 

 

Arten:

 

    Causus bilineatus Zweistreifen-Krötenviper  
    Causus defilippii Schnauzen-Krötenviper  
    Causus lichtensteinii Wald-Krötenviper  
    Causus maculatus Westafrikanische Krötenviper  
    Causus resimus Grüne Krötenviper  
    Causus rhombeatus Rauten-Krötenviper    

 

Unterfamilie: Viperinae (Echte Vipern)

10 Gattungen mit 67 Arten  

Die Vipern dieser Unterfamilie sind meist klein bis mittelgroß, mit kräftigem Körper und breitem Kopf, der mit klein unterteilten Schuppen bedeckt ist. Gewöhnlich sind sie auf dem Rücken mit einer Reihe von Flecken gezeichnet, die sich oft berühren und manchmal ein durchgehendes Zickzack-Band bilden. Viele Arten, besonders die der Gattung Bitis, scheinen farbenfrohe, sogar grelle Muster zu tragen, wenn man sie außerhalb ihres Lebensraums sieht. Doch diese Zeichnungen lösen die Umrisse der Schlange auf und dienen als hervorragende Tarnung, wenn die Tiere in entsprechender Umgebung ruhen. 

Sie leben überwiegend am Boden, mit Ausnahme von Vertretern der afrikanischen Gattung Atheris, die man auch Buschvipern nennt. Aber auch mehrere der europäischen Vipern klettern auf der Suche nach Vogelnestern in niedrige Vegetation und Büsche. Die meisten Arten gebären lebende Junge, einige legen Eier, bei anderen ist die Art der Fortpflanzung unbekannt. 

 Diese Unterfamilie ist beschränkt auf Europa, Afrika und Asien.

 

Gattung: Adenorhinos

 

 

Größe: Klein, bis 40 cm
Verbreitung: Westliches Tansania, Afrika

Lebensraum:

Unterwuchs an Berghängen
Nahrung: Unbekannt
Fortpflanzung: Unbekannt

 

Arten:

 

    Adenorhinos barbouri Uzungwe-Viper  

 

Gattung: Atheris (Buschvipern)

 

 

Größe: Klein bis mittelgroß, 75 cm
Verbreitung: Afrika

Lebensraum:

Wälder und Sümpfe
Nahrung: Frösche, Echsen und Kleinsäuger
Fortpflanzung: Lebend gebärend

 

Arten:

 

 
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Atheris ceratophorus Usambara-Buschviper  
 
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Atheris chlorechis Westliche Buschviper  
 
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Atheris desaixi Mount-Kenya-Buschviper  
 
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Atheris hindii Kenia-Bergbuschviper  
 
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Atheris hispidus Rauschuppen-Buschviper  
    Atheris katangensis Shaba-Buschviper  
    Atheris laeviceps    
 
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Atheris nitschei Schwarzgrüne Buschviper  
 
0
Atheris squamiger Grüne Buschviper  
 
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Atheris superciliaris Tiefland-Buschviper

 
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01.04.2009
Afr. Weissbauchigel

Es wurden 10 kleine
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Die in etwa 8 Wochen
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09.01.2010
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