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Grössen


Alle Schlangen haben grundsätzlich die gleiche Form, sind lang und dünn ohne Gliedmaßen.
Die verschiedenen Arten können sich erheblich in ihrer Größe unterscheiden, und auch in der
Gestalt gibt es Unterschiede.

Die kleinste Schlangen werden nicht größer als ein menschlicher Finger, andere dagegen
werden 5-6 mal größer als ein Mensch.

 

Große Schlangen

Die sechs größten Schlangen gehören nur zwei Unterfamilien an, den Boas und den Pythons.
Die zwei größten Arten sind die Große Anakonda und der Netzpython. Die Python gilt für
gewöhnlich die längste Schlange, er wird 10 m lang und mehr. Doch die Große Anakonda ist
weitaus schwerer. Kein Wunder, das wilde Geschichten über diese beiden Schlangen im
Umlauf sind. 1907 behauptete der Entdeckungsreisende Sir Percy Fawcett, in Brasilien eine
Anakonda von 18,9 m getötet zu haben. Etwas kleiner sind die Pythons Python molurus und
Python sebae. Beide Arten werden bis 7 m groß oder gar etwas länger. Dass es nur wenige
Arten großer Schlangen gibt, hat zwei Gründe. Erstens brauchen solche Schlangen viel
Nahrung und zweitens zwingt die Größe sie, lauernd zu jagen, was die erreichbare Nahrung
begrenzt. Zudem sind Schlangen auf äußere Wärmequellen angewiesen sind, um ihre
Körpertemperatur zu erreichen. Von der Körpertemperatur hängen sämtliche Aktivitäten
ab - Brüten, Verteidigen und Jagen.

Gummiboa

Die hier gezeigte junge Gummiboa ist im wirklichen Größenverhältnis dargestellt.

 

Gestallt

Schlangen weisen unterschiedliche Körperformen auf, ein Resultat der Anpassung jeder Art an ihren Lebensraum. Schlangen mit langem, dünne Leib sind meist Baumbewohner oder Jäger. Kurze, dicke Schlangen , wie viele Vipern und einige Pythons, verfolgen ihre Beute und klettern nicht auf Bäume. Stattdessen liegen sie auf der Lauer.

Die Form einer Schlange gibt Hinweise auf
ihre Lebensweise. Grabende Schlangen sind
gewöhnlich walzenförmig (A), während die
Unterseite auf dem Boden lebender Arten
abgeflacht ist (B), um dem Körper Halt in
unebendem Gelände zu geben. Einen flachen Bauch findet man auch bei kletternden Arten, wie Rattenschlangen und Kletternattern, die im Querschnitt einem Brotlaib ähneln (C), mit Kanten am unteren Teil der Flanken um Fassen der Borke. Manche baumlebenden Schlangen
 

sind seitlich abgeflacht (D), was der Versteifung dient, wenn sie beim Überbrücken von Ast zu Ast ihr eigenes Gewicht tragen müssen. Eisenträger sind genau aus dem Grund ebenso geformt. Im Wasser lebende Schlangen können ebenfalls seitlich abgeflacht sein (E), damit sie besser durchs Wasser schlängeln können, wie die Kraits, sind aus noch unbekanntem Grund dreieckig (F).

 

 

Häutung

Selbst Schlangen wachsen immer weiter. Während Ihres Lebens werfen alle Schlangen regelmäßig die äußere Hautschicht ab, um dem wachsenden Körper platz zu machen. Die Schlange reibt dabei ihre Schnautze an einem rauen Gegenstand, bis die Haut platzt. Sie kriecht dann vorwärts, um die ganze Haut in einem Stück abzustreifen.

 

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News

01.04.2009
Afr. Weissbauchigel

Es wurden 10 kleine
Weißbauchigel geboren.
Die in etwa 8 Wochen
abzugeben sind.

 

09.01.2010
Aktualisierung

"Über mich" wurde
hinzugefügt.

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