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Das Gift der Schlangen

 

 

Die Zusammensetzung:

Etwa 90-95 % des getrockneten Giftes sind Eiweiße, diese sind auch für die biologischen Wirkungen verantwortlich. Im Schlangengift sind aber auch Proteine, Toxine und Enzyme
vorhanden.
Ins Besonders finden man Nervengifte, Herzgifte, Blutgifte und ungiftige Eiweisse, die allerdings nicht ohne pharmakologische Wirkungen sein müssen.

Um die biologischen Effekte von Schlangengiften zu verstehen, muss man sich deren komplexen Kombination aus Toxinen, Proteinen und Enzymen bewusst sein, die zusammen ihre Wirkung in Funktion ihrer Eigenschaft und Aufgabe ausübt und in der Zusammensetzung von Art zu Art ausserordentlich stark variiert. Die komplexe Zusammensetzung der Schlangengifte und ihre grosse Variabilität erklären die extreme Mannigfaltigkeit der biologischen Wirkung.

 Man unterscheidet Toxine, die für die tödliche Wirkung des Gifts verantwortlich sind, Substanzen, die biologisch, manchmal wichtig, aber nicht letal an und für sich wirken, und Enzyme, die eine wichtige Rolle bei der Verdauung der Beute spielen. Gewisse Proteine, durch eine besondere Wirkungsweise auf bestimme lebenswichtige biologische Funktionen wie Blutgerinnung, Blutdruckregulation oder Nerven- und Muskelimpulse charakterisiert, haben sich als ausgezeichnete pharmakologische oder diagnostische Hilfsmittel erwiesen (zB. als Medikamente).

Die medizinische Behandlung eines Schlangenbisses mit Giftwirkung besteht in der Bekämpfung der verschiedenen körperlichen Störungen, u.a. durch Injektion von Antikörpern, die die hauptsächlichsten Toxine des Gifts neutralisieren sollen. Diese Behandlung nennt man Schlangenserumtherapie.

Ein Schlangenserum erhält man durch die Verabreichung von Schlangengift an ein Tier, in kleinen Dosen. Dieses Tier wird Antikörper produzieren, die aus Blutproben entnommen werden und zur Herstellung des Schlangenserums dienen. Man kann irgendein Tier benutzen, aber aus Rentabilitätsgründen werden meistens Pferde verwendet. Gewisse monovalente Seren wirken nur für eine bestimmte Schlangenart. Bei der Inokulation von Giften verschiedener Arten erhält man ein polyvalentes Serum. Erstaunlicherweise scheinen polyvalente Seren häufig effizienter zu wirken als monovalente.

Quelle: www.reptilesdumonde.ch

 

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01.04.2009
Afr. Weissbauchigel

Es wurden 10 kleine
Weißbauchigel geboren.
Die in etwa 8 Wochen
abzugeben sind.

 

09.01.2010
Aktualisierung

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